Bayerischer Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.


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Links und Empfehlungen


Ein Ruck durch Bayern ...

Radiointerview -
... dass Alternativen zu Zwang Einzug halten

Martina Heland-Gräf, Vorstandsmitglied beim BayPE, spricht im Interview mit Radio Lora über:

  • die Selbsthilfetage
  • Zwang in der Psychiatrie
  • die Entwicklung in Bayern
  • Prävention und Krisenvorsorge

Sie hofft, dass in Bayern - dem Land mit den höchsten Zwangseinweisungsraten - mit dem neuen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG) "ein Ruck durchgeht".

Zum Anhören: https://www.freie-radios.net/81811
(Sendung vom 10. März 2017)

23. März 2017


"Euthanasie"-Gedenken im Bundestag

Am Jahrestag der Befreiung von Ausschwitz wurde dieses Jahr im Bundestag besonders den Opfern der sog. Euthanasie gedacht. Das begrüßen wir und hoffen auch weiterhin auf mehr Aufmerksamkeit von Politik und Öffentlichkeit für die Menschen, die im Nationalsozialismus wegen körperlicher und psychischer Beeinträchtigungen ermordet oder zwangssterilisiert wurden.

Die Reden als Videomitschnitt oder zum Artikel der Süddeutschen Zeitung.

27. Februar 2017


Neue Konzepte für ein schwerfälliges System

Bedürfnisangepasste Behandlung und Offener Dialog

Interview mit Dr. Volkmar Aderhold, Hamburg
durch das Vielfalter-Magazin des Radio Deyeckland, Freiburg

Stichpunkte:

  • Mängel der gegenwärtigen Psychiatrie
  • fatale Ökonomisierung einer gesellschaftlichen Aufgabe
  • Schizophrenie als Krankheitsbegriff gescheitert
  • Schwerfälligkeit des gesamten Systems
  • neue Konzepte aus Finnland
  • Neuroleptika viel weniger dosieren!
  • Einbeziehung des Umfeldes und mehr unabhängige Professionelle
  • Psychotherapie ist hilfreich und muss stärker gefördert werden. Anspruch ohne lange Wartezeiten!

Download Interview (PDF) Transkript der Sendung

27. Oktober 2016


Barrierefreiheit auch für Psychiatrie-Erfahrene!

Im Gespräch ...

Margarete Blank und Martina Heland-Gräf unterhielten sich im letzten, sehr heißen Sommer mit den Machern der Webseite "Bayern Barrierefrei" der Bayerischen Staatsregierung. Die beiden Vorstandsfrauen des BayPE gaben Auskunft, was es heißt psychiatrieerfahren zu sein und eben nicht "psychisch krank", welche Behinderungen betroffene Menschen im Alltag erleben, sei es durch die Medikamente oder verständnislose Mitmenschen, und dass Arbeitslosigkeit und Armut die größten Barrieren für eine gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft sind. Die Vorurteile der Umwelt gegenüber "Psychisch Kranken" machen es den Betroffenen schwer, offen mit den Behinderungen umzugehen, zumal sie, im Gegensatz zu körperlichen Behinderungen, nicht auf den ersten Blick sichtbar sind. Gute Arbeitgeber, zu denen man Vertrauen aufbauen kann, verzichten nicht auf das Können der Psychiatrieerfahrenen und integrieren die leicht behinderten Menschen mit nur geringem Aufwand in das Arbeitsleben. Weitere Themen des Gesprächs waren die Selbsthilfe, die Soteria und ein zu schaffender bayernweiter Krisendienst sowie die Mitarbeit des BayPE e.V. am neuen Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG), das der Bayerische Landtag verabschieden will.

Das vollständige Interview finden Sie hier auf:
www.barrierefrei.bayern.de

10. April 2016


Information

Meine Rechte aus der UN-BRK

9. Juli 2015
Informationen zur Behindertenrechte-Konvention der Vereinten Nationen finden Sie hier beim Dachverband Psychiatrie auf der Seite www.psychiatrie.de

09. Juli 2015


Plakat zum Download

BayPE-Plakat zur Öffentlichkeitswerbung

Das neue BayPE-Plakat (Größe DIN A4) ist fertig und kann in der Geschäftsstelle kostenlos angefordert werden. Das abstrakte Hintergrundbild auf dem Plakat ist gemalt von Franz Leitenmeier. Auf der freien Fläche im unteren Bereich kann die Kontaktadresse der Selbsthilfegruppe vor Ort eingedruckt werden oder es können auch aktuelle Veranstaltungen beworben werden.

Wir freuen uns, wenn das Plakat in den Kliniken, Arztpraxen, Apotheken, Beratungsstellen usw. eine große Verbreitung findet.

30. April 2015


Modernes Teilhaberecht?

Informationen zum geplanten Bundesteilhabegesetz:

20. Dezember 2014
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin hat einen neuen Flyer zum Bundesteilhabegesetz aufgelegt. Der Flyer informiert kurz über den Stand und die Ziele der Beratungen zu diesem Vorhaben. Die Regierungsparteien in Berlin haben sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, Menschen, die aufgrund einer wesentlichen Behinderung nur eingeschränkte Möglichkeiten haben, aus dem bisherigen "Fürsorgesystem" herauszuführen und die Eingliederungshilfe im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention zu einem modernen Teilhaberecht weiterzuentwickeln. Die Leistungen sollen sich am persönlichen Bedarf orientieren und entsprechend eines bundeseinheitlichen Verfahrens personenbezogen und nicht länger institutionszentriert ermittelt werden.

Und hier der link zum Flyer: www.bmas.de

20. Dezember 2014


Geschlossene Psychiatrie

Deutschlandfunk - Seelisch gesunden unter Zwang

Gestern um 10.10 Uhr wurde live die dlf-Sendung "Sprechstunde" zum Thema: Geschlossene Psychiatrie - Seelisch gesunden unter Zwang? ausgestrahlt.

Gäste der Gesprächsrunde waren Dr. Zinkler und das DGPPN-Mitglied Iris Hauth. Unter 0800 - 44 64 44 64 konnte man sich telefonisch sowie per Mail unter sprechstunde@dradio.de in die Diskussion einbringen.

Weitere Infos und Download der Sendung unter: www.deutschlandfunk.de

11. Dezember 2013


3. Dezember: Tag der Menschen mit Behinderung

Studie zur Lebenssituation von Frauen mit Behinderung zeigt erschreckende Ergebnisse

Behindertenbeauftragter der Bundesregierung fordert Konsequenzen - Pressemitteilung:

"Die alarmierenden Ergebnisse der Studie des Bundesfamilienministeriums belegen, dass Frauen mit Behinderung weitaus häufiger Opfer von Gewalt sind als nicht behinderte Frauen. Sie müssen außerdem oft in völlig unwürdigen Verhältnissen leben", betonte der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe anlässlich des internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November. Die am Dienstag in Berlin vorgestellte Studie zur Lebenssituation von Frauen mit Behinderung hat gezeigt, dass Frauen mit Behinderung mit 58 bis 75 Prozent fast doppelt so oft körperliche Gewalt erlebten als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt. Sexuelle Übergriffe seien nach den Studienergebnissen sogar zwei- bis dreimal häufiger vorgekommen.

Die Studie offenbarte ebenfalls erschreckende Zustände, insbesondere in Einrichtungen. Über eine eigene Wohnung verfügten laut Studie nur 10 bis 15 % der Bewohnerinnen in Einrichtungen, einem Fünftel stehe nicht einmal ein eigenes Zimmer zur Verfügung. Die Bewohnerinnen könnten oft nicht einmal bestimmen, mit wem sie zusammenwohnen. Ein Fünftel der befragten Frauen gab an, keine abschließbaren Wasch- und Toilettenräume zu haben.

Die Möglichkeit einer festen Paarbeziehung und einer Familiengründung sei laut Studie in aller Regel nicht gegeben. Schwangerschaften der Bewohnerinnen würden mehrheitlich abgebrochen. "Das sind absolut unwürdige und erschreckende Zustände. Hier sind sowohl die Einrichtungen, die Aufsichtsbehörden wie auch die Kostenträger gefordert, endlich wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Bei Gewalt und sexuellen Übergriffen ist es insbesondere wichtig, die Frau sofort zu schützen und den Täter aus ihrem Umfeld zu entfernen", betonte der Behindertenbeauftragte.

Er begrüßte in diesem Zusammenhang das vom Bundesfamilienministerium geplante Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" und das Projekt von Frauenbeauftragten des Bundesfamilienministeriums und von den Vereinen "Weibernetz" und "Mensch zuerst". Im Rahmen des Projektes unterstützen Frauen mit Behinderungen Mitbewohnerinnen in Heimen oder Kolleginnen in Werkstätten, die Gewalt erlebt haben oder fürchten. Hubert Hüppe erneuerte ebenso seine Forderung nach barrierefreien Frauenhäusern, die in die Lage versetzt werden, auch Frauen mit Assistenzbedarf aufzunehmen.

Link zur Webseite dieser Pressemitteilung vom 23. November 2011

03. Dezember 2011


Neues Gesetz in NRW

NRW-Landtag verbietet Video-Überwachung von Fixierten

Man hat dich festgeschnallt. Auf ein Bett. Du bist hilflos und alleine im Zimmer. Niemand gibt dir etwas zu Trinken. Du musst dringend auf Toilette. Keiner hört deine Rufe. In der Ecke eine Kamera: Sie überwachen Dich! Ist es der Geheimdienst, oder sind es Außerirdische? Fragen über Fragen, die die Entwicklung eines schweren Wahns begünstigen. Die Pfleger ratschen derweil über die neuesten ALDI-Angebote, oder wie der letzte Urlaub war. Im Fixierraum, das Videobild zeigt es: Keine besonderen Vorkommnisse ...

Damit ist jetzt Schluss, das ist auch ein Erfolg der Psychiatrie-Erfahrenen aus Nordrhein-Westfalen! Künftig müssen Sitzwachen die fixierten Patienten betreuen.

Link zum Portal der WAZ-Mediengruppe:
www.derwesten.de

vom 16. November 2011

17. November 2011


Radiosendung: Soteria ist ganz anders

Gute Psychiatrie - schlechte Psychiatrie: Von modernen und veralteten Behandlungskonzepten

Traumatisierungen, Gewalterfahrungen und Behandlung als unmündiger Patient - das sind Konzepte einer veralteten Psychiatrie. In der Soteria des Krankenhauses in Zwiefalten wird gezeigt, dass es auch anders geht. Eine Betroffene und Mitarbeiter der Klinik berichten von einer vertrauensvollen Atmosphäre ohne Angst, in der die Patienten über die Therapie mitentscheiden können. Eine Radiosendung des SWR, zum Hören oder zum Download:

SWR2 Leben - Eine Sendung von Susanne Rytina vom 28. September 2011

02. November 2011


Nebeneinkünfte von Ärzten

Seelsorge für die Industrie von Jörg Blech im "SPIEGEL"
www.spiegel.de

Mediziner fordern ihre Kollegen auf, ihre Nebeneinkünfte aus Beratungstätigkeiten für Pharmakonzerne offenzulegen. Einige Ärzte sagen deutlich, dass die Annahme von Geld und Vergünstigungen die medizinische Unabhängigkeit untergräbt - getreu dem Motto: Wess Brot ich ess, dess Lied ich sing ...

25. Juni 2011


Fernsehsendung im Archiv

Integrierte Versorgung: Die Tricks der Pharmaindustrie - Profit statt Patientenschutz

Hinweis auf eine Fernsehsendung des ZDF (Frontal21), die am 19. April 2011 ausgestrahlt wurde - in der ZDF-Mediathek abrufbar.

Reinhold Hasel, Mitglied unseres Vorstandes, wurde zum Thema der Gesundheitsversorgung interviewt, leider wurden für die Sendung nur wenige Einstellungen mit ihm übernommen. Sein ganzes Interview, das er den Redakteuren gab, fiel der Cutterschere zum Opfer ...

Das schriftliche Manuskript der Sendung finden Sie hier:
frontal21.zdf.de

22. Mai 2011