Bayerischer Landesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.


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Hans Jürgen Hechtfischer zu Haloperidol

Irreversible Spätschäden und schwere Nebenwirkungen von Haldol

Auf dem Selbsthilfetag bot ich eine Arbeitsgruppe zum Thema "Spätdyskinesien" an. Gegliedert waren diese nach Kriterien wie Verordnung, ob freiwillig oder unfreiwillig, von Neuroleptika der alten Generation an, wie z.B. Haldol, Glianimon, etc ... Obgleich dieses Thema Angst macht, waren es doch einige Teilnehmer in der Diskussionsgruppe und sie blieben alle bis zum Schluss.

Es darf festgestellt werden, dass der vorsichtige Umgang mit z.B. Haldol schon in den 70er Jahren propagiert wurde (Prof. Asmus Finzen, Schweiz). Es hinterlässt oft auch irreversible Spätschäden, die schon bei Gabe einer relativ niedrigen Dosierung paradox (halluzinationenerzeugend bzw. stimmenhörenfördernd) wirken. Dies veröffentlichte sogar das weitverbreitete »Deutsche Ärzteblatt« 1981. Auch verantwortungsbewusste NeurologInnen und PsychiaterInnen und in dem Bereich Psychotherapie tätige ÄrztInnen bestätigten das immer wieder.

Die Forderung von mir nach einem Verbot dieser Medikamente wurde kontrovers diskutiert, da der Einwand kam, dass es auch Menschen gebe, denen diese Art von Medikamenten helfe.

Ich persönlich halte die Vergabe für einen größeren Arzneimittelskandal als den allseits bekannten Conterganskandal und mit dieser Auffassung stehe ich nicht alleine da.

Deswegen biete ich eine kostenlose Beratung zum Thema Drohende oder bestehende Spätdyskinesien an. Dieses Thema scheint so prekär, dass es nicht einmal im, in der BRD üblichen Diagnoseschlüssel ICD 10 auftaucht, weil es entweder bewusst verschwiegen wird oder die Verantwortlichen es nicht wahrhaben wollen!

Hans Jürgen Hechtfischer
Hirschbergstraße 22a
80634 München

hansjhechtfischer@freenet.de
Tel.: 089 /1684468
Mobil: 0160 / 5432341

24. April 2013